Die Amberger Schwimmbäder

Am 26. Juni 1979 konnte das "neue" Hockermühlbad erstmals seine Pforten öffnen. Anlässlich der 40. Wiederkehr dieses Ereignisses soll mit einem Lichtbildervortrag ein Blick in die Geschichte der Amberger Schwimmbäder geworfen werden.
Ein erstes (ziviles) Freibad in Amberg lässt sich in der Mitte des 19. Jahrhunderts nachweisen, ein Flussbad, die "städtische Badeanstalt außerhalb des Vilstores". Auf Privatinitiative entstand 1871 ein weiteres, das der Besitzer des "Badgartens" 1871 an der Obersdorfer Brücke errichtete. Letzteres war freilich um die Jahrhundertwende durch unzureichend geklärte Abwässer aus der "Luitpoldhütte" zum Baden nicht mehr gerade "einladend". 1911 hatten die Geschwister Eugenie und Julius Ruoff der Stadt Amberg über 30.000 RM zum Bau eines Schwimmbades vermacht. Mit dem Bau dieses ersten Hockermühlbades wurde im Rahmen der Notstandsarbeiten 1926 begonnen. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wurde es am 25. Mai 1946 wieder eröffnet. Seine Geschichte endete mit der Badesaison 1977, nach der es abgebrochen und das heutige Hockermühlbad errichtet wurde.

Referent:

Dr. Johannes Laschinger

Datum Mo 08.07.2019, 19:30 Uhr
Ort Historischer Verein für Oberpfalz, Vortragssaal der Stadtwerke Amberg, Eingang Schießstätteweg
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