Naturwissenschaft und Religion - Abgrenzung oder Dialog?

in der Reihe "Glaubwürdig von Gott reden"

Themenreihe

Nach der Evolutionstheorie ließen Zufall und Notwendigkeit (Kausalität) die Materie und das Leben bis hin zum Menschen entstehen, der wie alles andere auch diesen Naturgesetzen unterliegt und keinen freien Willen hat (so auch Hirnforscher). Und nach Meinung des kürzlich verstorbenen Physikers Stephen Hawkins gibt es nicht einmal einen Schöpfergott, der als erste Ursache das ganze Geschehen in Gang gesetzt hat. Wie kann angesichts solcher Forschungsergebnisse die Theologie von einem Gott reden, der den Menschen nach seinem Bild geschaffen hat und den er eines Tages für sein Tun zur Verantwortung ziehen wird? Soll sie die Erkenntnisse in Frage stellen oder sie einfach ignorieren? Oder macht es mehr Sinn, (zusammen mit der Philosophie) neu nachzufragen? Etwa: gibt es nur die Wirklichkeit, welche die Naturwissenschaft erfassen kann? Kann nicht auch ihre Sichtweise aufgrund ihrer Methodik notwendigerweise begrenzt sein? Und wie weit decken sich die Begriffe? Meint Hawkins z.B. mit Schöpfung dasselbe wie die Theologen?

Referent:

Dr. Klaus Hoffmann, Ammerthal

Datum Do 09.01.2020, 19:00 Uhr
Ort Tagesstätte des Sozialpsychiatrischen Zentrums, Paulanergasse 18, 92224 Amberg
Gebühr 2 € p.A. / 5 € für die gesamte Reihe, frei mit Hörerausweis
Veranstalter EBW, KEB
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