"Kein Heilmittel gegen die Liebe" - Erotik und Geschlechterkampf in den Songs von Leonard Cohen

2. Abend der Cohen-Vortragsreihe

Vortrag

Unter den vielen Singer-Songwriter-Poeten der 1960er Jahre ragt der Kanadier Leonard Cohen, der Mann mit der "samtenen Reibeisenstimme", heraus. Sein Werk steht an poetischer Wucht und Tiefe dem des Nobelpreisträgers Bob Dylan in nichts nach. Fast 50 Jahre lang, von seinem Erstling "Suzanne" bis hin zu seinem grandiosen Alterswerk voll Pessimismus und Humor, umkreist Cohen in seinen Liedertexten unablässig drei zeitlose Themen: "Religion und Gottsuche", "Erotik und Geschlechterkampf" sowie "Vergänglichkeit und Tod". In seiner religiösen Bilderwelt schöpft Cohen vor allem aus der jüdischen Tradition; dazu kommen immer wieder christliche Bilder und Symbole sowie Gedanken des Zen-Buddhismus.

Im zweiten Abend der dreiteiligen Vortragsreihe über die zeitlosen Themen in den Songs von Leonard Cohen geht es um Eros, Liebe und Sex in allen ihren Aspekten. Genauso wie Religion und Gottsuche, durchzieht auch die Obsession mit Liebeslust und Liebesleid, mit den ewigen Anziehungs- und Abstoßungskräften zwischen den Geschlechtern, das gesamte Werk des 2016 verstorbenen kanadischen Liederpoeten - von seinem Erstling "Suzanne" über das populäre "Hallelujah" bis zum posthum erschienenen "Thanks for the Dance".
Referent Peter Seidl, selbst Lyriker und Liedermacher, zeigt mit vielen Textzitaten, Hörbeispielen und Bildern auch die Bezüge zwischen den Songs und der Biografie des selbststilisierten "Ladies' Man" Leonard Cohen auf.

Referent:

Peter Seidl, Lyriker und Liedermacher

Datum Mi 21.07.2021, 19:00 - 20:30 Uhr
Ort Synagoge Sulzbach-Rosenberg, Synagogenstr,9, 922337 Sulzbach-Rosenberg
Gebühr 5 €
Veranstalter Stadtarchiv Su-Ro mit KEB
Anmeldung Kartenvorverkauf ab Juli möglich bei KEB, Tel. 09621/475520; info@keb-amberg-sulzbach.de, Gerne auch durch Erteilung eines Lastschriftmandats bei der Online-Anmeldung (siehe Button "Anmelden" weiter unten) oder durch Überweisung (nach erfolgter Anmeldung per Telefon oder email) auf das Konto der KEB: IBAN DE65 7525 0000 0190 0141 75. Bereits bezahlte Karten können dann beim Einlass hinterlegt werden.

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