Oberpfälzer JakobsWeg

Pilgerbegleiter/innen

Angebot für Gruppen

Wollen Sie mit Ihrer Gruppe bzw. Ihrem Verband auf dem Oberpfälzer Jakobsweg zwischen Hostoun (CZ) und Kastl  pilgern?

Die KEB vermittelt ausgebildete Pilgerbegleiter/innen, die Gruppen auf dem Oberpfälzer Jakobsweg führen. Sie gestalten spirituelle Impulse, übernehmen Füh­rungen, und unterstützen Sie bei der Organisation.

Die Pilgerwanderungen werden natürlich Ihren indivi­duellen Bedürfnissen angepasst. Sie können die Länge (zwischen 5 und 20 km), Dauer (Halbtages-, Tages- oder mehrtägige Wanderung) und den thema­tischen Schwerpunkt frei wählen.

Weitere Informationen erhalten Sie bei der KEB Ge­schäftstelle, Tel. 09621/475520, info(at)keb-amberg-sulzbach.de

Zum berühmten Jakobsweg in Spanien führen Wege aus ganz Europa. Viele Jakobskirchen erinnern noch heute an die geistliche und künstlerische Ausstrah­lung des Wallfahrtsortes Santiago de Compostela im Westen Spaniens. Die geführten Wanderungen auf dem Oberpfälzer Jakobsweg möchten Ihnen den alten christlichen Gedanken des Pilgerns näher brin­gen. So werden neben ausgewählten Führungen, auch immer wieder spirituelle Impulse im Mittelpunkt stehen.

Die aktuellen Angebote finden Sie weiter unten

Ein ausführlicher Flyer kann bei der KEB angefordert werden

 

Tschechische Etappen

Von Hostouň (CZ) nach Tillyschanz - zum Oberpfälzer Jakobsweg

Für diese erste Etappe in Tschechien treffen wir uns am Grenzübergang Tillyschanz bei Eslarn. Von dort aus bringt uns ein Bus nach Hostoun. Ausgangspunkt der geführten Wanderung ist die dortige Jakobskirche. Kräftig aufwärts über Újezd Sv. Krize (Heiligenkreuz) an Viehweiden entlang geht’s in der sich weitenden Landschaft mit Blick auf die Grenzberge nach Belá nad Radbuzou (Weißensulz). Dort überqueren wir eine alte Steinbrücke mit sechs Heiligenfiguren, eine architektonische Schönheit, die die Reichsgräfin von Metternich im verkleinerten Maßstab der weltbekannten Karlsbrücke in Prag nachbauen ließ. In Smolov (Schmolau) beginnt die längste Steigung Richtung Karlová Hut‘ (Karlbachhütte) zum Rastplatz „Walddorf“, dem höchsten Punkt dieser Jakobswegetappe. Über Eisendorfská Hut‘ (Eisendorfhütte) und den Grenzort Zelezná (Eisendorf) erreichen wir nach gut 20 km Fußmarsch den Grenzübergang Tillyschanz. Der Feldherr Tilly baute die Grenzbefestigung im 17. Jh. aus. Reste der Bodenschanzen sind im angrenzenden Wald noch zu sehen.

Treffpunkt: Parkplatz am Grenzübergang Tillyschanz

Strecke: ca. 20,5 km

Von Eslarn nach Fuchsberg

Ausgangspunkt dieser Etappe ist dieGrenzgemeinde Eslarn. In Eslarn besuchen wir die Pfarrkirche Maria Himmelfahrt aus dem 17. Jahrhundert mit einer sehenswerten barocken Innenausstattung. Nach einer kurzen Kirchenführung und Pilgersegen beginnen wir den Fußmarsch. Immer ansteigend führt uns der Weg über Gaisheim zum schön gelegenen Ort Wildstein, wo uns mittags ein Gasthaus gerne bewirtet. Auf dem 736 m hohen Wildensteinfinden sich die Ruinen einer Wehranlage aus dem 11. Jahrhundert. Wir wandern um den Wildenstein herum nach Kühried und über Burkhardsberg zur Jakobskirche bei Fuchsberg, dem Ziel der ersten Etappe.Das Kirchlein wurde im 18. Jh. Errichtet aufgrund eines Gelübdes. Der Stifter Graf Carl Clement von Taufkirchen zu Fuchsberg und seine Gemahlin Eleonora von Taufkirchen-Kreuth baten den Hl. Jakobus, ihren Sohn in den Türkenkriegen zu beschützen. Im nahe gelegenen Fuchsberg besteht nochmals die Möglichkeit zur Einkehr.

Treffpunkt: Eslarn Pfarrkirche

Strecke: ca. 20 km

Von Teunz nach Willhof

Wir treffen uns in Altendorf beim Gasthof Schiesl. Das Gotteshaus wurde 1723 erbaut und 1957-59 erweitert. Nach einer kurzen Kirchenführung machen wir uns auf den Weg vorbei am Hochwassermarterl mitten in der Murach, das an das verheerende Hochwasser von 1760 erinnert. Der Pilgerweg führt weiter über Voggendorf nach Rottendorf mit einem herrlichen Ausblick über das Murachtal. Dann geht es steil hinauf nach Enzelsberg. Der Jakobsweg führt nun durch das idyllische Katzbachtal an Guteneck vorbei. Im 13. Jahrhundert stand hier eine gotische Burganlage. Später wurde an der Stelle ein Schloss errichtet, das sich im Besitz der Herren von Murach befand. 1822 vernichtete ein Brand die Gebäude und wurde dann nach und nach wieder aufgebaut. Der Weg führt uns weiter bergauf. Der Anstieg wird mit einem herrlichen Blick über das Katzbachtal belohnt. Dann erreichen wir nach wenigen Kilometern die St. Jakobskirche in Willhof, das Ziel der 3. Etappe. Das idyllisch gelegene romanische Kirchlein wurde im 12. Jahrhundert errichtet. Das Bild im Hochaltar zeigt das Bild des Kirchenpatrons Jakobus. Zur Einkehr geht es dann ins 2 km entfernt gelegene Altendorf.

Strecke: ca. 20 km

Von Mitterauerbach nach Schwandorf

Damit die Strecke nach Schwandorf nicht zu lang wird, beginnen wir die 4. Etappe in Mitterauerbach. Alternativ kann man auch in Willhof starten; dadurch verlängert sich die Etappe um 5 Km. Die sehenswerte Kirche „Unsere Liebe Frau“ bildet den Ausgangspunkt. Die unterschiedlichen Epochen haben ihre Spuren an und in der Kirche hinterlassen. So finden sich romanische und gotische Teile sowie Altäre aus dem Rokoko. Wir folgen dem Jakobsweg bergauf nach Wundsheim. Dann geht es über Hohenirlach, Rauberweiherhaus und Holzhaus in das Charlottenhofer Weihergebiet, ein Naturschutzgebiet mit einer einzigartigen Fauna und Flora. Endlich liegt Schwandorf mit der Stadtpfarrkirche St. Jakob vor uns, dem Ziel dieser Etappe. Schwandorf wird 1006 erstmals urkundlich erwähnt. Die Pfarrkirche St. Jakob wurde anfangs des 15. Jahrhunderts errichtet. Die Kirche wurde in den Jahrhunderten mehrmals umgebaut und umgestaltet. Mehrere Einkehrmöglichkeiten.

Treffpunkt: Schwandorf Festplatz, Angerring

Strecke: ca. 20 km

Von Schwandorf nach Ensdorf

Treffpunkt ist in Ensdorf vor der Klostrkirche. Von dort geht es mit Bus oder Taxi zur Schwandorfer Stadtpfarrkirche St. Jakob dem Ausgangspunkt der Wanderung. An der Naab treffen wir auf das Kloster Ettmannsdorf. Seit 1861 sind hier die Ordensfrauen von Guten Hirten ansässig. Das Kloster beherbergt heute eine Einrichtung der Kath. Jugendfürsorge. Weiter geht es nach Naabsiegenhofen mit der Kirche St. Salvator, die romanische Ursprünge hat. Nächstes Ziel ist Neukirchen. Von weitem schon ist die Pfarrkirche St. Martin zu sehen. Im 18. Jahrhundert wurde sie auf den Mauern eines mittelalterlichen Vorgängerbaus neu errichtet. Der Jakobsweg verläuft weiter über Scheckenberg, Siegenthan nach Ensdorf. Ziel ist das Kloster mit der Kirche St. Jakob. Die Ursprünge des Klosters liegen im 12. Jahrhundert. Nach der Aufhebung 1554 wurde es 1669 wieder besiedelt.1695 bis 1717 wurden Klostergebäude und Kirche neu errichtet. An der barocken Innenausstattung hat unter anderem auch Egid Quirin Asam mitgewirkt. 1929 übernahmen die Salesianer Don Boscos die Klostergebäude. Heute sind hier unter anderem ein Jugendbildungshaus und eine Umweltstation untergebracht. Möglichkeit zur Pilgerbrotzeit im Kloster nach Voranmeldung.

Strecke: ca. 17 km

Von Ensdorf nach Hohenburg

Wir treffen uns bei der Pfarrkirche St. Jakob in Hohenburg. Von dort geht es mit Bus oder Taxi zur Ensdorfer Klosterkirche. Von dort beginnt die Wanderung. Nach einem steileren Anstieg entlang der Kreuzwegstationen treffen wir auf die Wallfahrtskirche am Eggenberg -Wallfahrtskirche, die St. Dionys und den 14 Nothelfern geweiht ist. Der Weg steigt zunächst an und fällt dann ab ins Taubenbachtal. Bei Spieshof führt der Weg vorbei an der Burgruine Rossstein. Dann geht es aufwärts nach Egelsheim und von dort über Alertshofen hinab ins Lauterachtal zur Wallfahrtskirche Mariä Heimsuchung in Stettkirchen.. Nach der Überlieferung geht die Gründung auf ein Gelübde Kaiser Otto II. zurück, der dies 976 nach der Schlacht gegen den Bayerischen Herzog Heinrich den Zänker geleistet hat. Auf einem Pfad oberhalb der Straße erreicht man in kurzer Zeit Hohenburg. Von weitem ist schon die Burgruine hoch über dem Ort zu sehen. Auf der Lauterachbrücke begegnen wir dem Apostel Jakobus, dem dort ein Denkmal in Bronze gesetzt wurde. Direkt am Marktplatz steht die Jakobuskirche leicht erhöht. Der Bau zeigt den Heiligen auf dem Altarbild als Fürbitter für den Ort Hohenburg. Einkehrmöglichkeit in der Hammermühle.

Strecke: ca. 18 km

Von Hohenburg nach Kastl

Wir treffen uns in Kastl beim ehemaligen Bahnhof. Von dort geht es mit Bus oder Taxi zur Hohenburger Pfarrkirche St. Jakob dem Ausgangspunkt der Wanderung. Der Pilgerweg folgt dem Lauterachtal flussaufwärts an der Grenze zum Truppenübungsplatz Hohenburg entlang. Nach wenigen Kilometern erreichen wir Allersburg. Über dem Dorf thront die Wehrkirche St. Michael, deren Geschichte bis ins 9. Jhd. zurück reicht. Wir folgend der Jakobsmuschel dem Lauterachtal hinauf bis nach Ransbach. Die Ortschaft wurde 2007 beim Wettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden“ mit der Bronzemedaille ausgezeichnet. Der Weg führt dann weiter nach Kastl mit der sehenswerten Klosterburg. Die Burganlage bestand bereits im 10. Jh. Die Gründung des Benediktinischen Reformklosters erfolgte 1098. Die ehemalige Kloster- und heutige Pfarrkirche St. Peter gilt als eine der kunsthistorischen bedeutsamsten Kirche der Oberpfalz und als Meisterwerk der oberpfälzer Romanik. In der Kirche befinden sich viele Grablegen, unter anderem ist dort die Tochter des Kaisers Ludwig des Bayern bestattet, die in Kastl im Alter von 3 Jahren verstarb. In der Vorhalle befindet sich außerdem die Grablege des legendären Feldhauptmannes Seyfried von Schweppermann. In Kastl laden mehrere Gaststätten zur Einkehr ein.

Treffpunkt:  Kastl beim ehemaligen Bahnhof (jetzt Eiscafe Cappucchino)

Strecke: ca. 13.5 km

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Haben Sie mit Ihrer Gruppe Interesse an einem geführten Pilgerweg auf dem Jakobsweg im Bereich des Landkreises Amberg-Sulzbach? Dann fragen Sie doch bitte in unserer Geschäftsstelle (09621/475520) oder gleich direkt bei unserer ausgebildeten Pilgerbegleiterin Doris Müller (Tel. 09621/470909) nach und vereinbaren einen Termin.